
Journal „Kopf und Zahl“
Diese Zeitschrift wird herausgegeben vom Verein für Lerntherapie und Dyskalkulie e.V. in Zusammenarbeit mit dem Mathematischen Institut zur Behandlung der Rechenschwäche.
Entstehungsgrund für die Zeitung waren und sind unzählige Anfragen zu allen Aspekten rund um dieses Problemgebiet. Das Interesse im pädagogischen Umfeld und der Informationsbedarf zu dieser Problematik sind offensichtlich erheblich.
Zielsetzung ist es,
a) den Blick für die Problematik der Rechenschwäche sowie für die Lage
rechenschwacher Kinder zu schärfen und
Material, Diskussionen, alternative Sichtweisen und anderes mehr hierfür anzubieten.
b) Fachwissen der Rechenschwäche-Therapie den Schulen zugänglich und für den
Unterricht verwertbar zu machen.
Die Themen der Zeitschrift sind deshalb:
• Hilfestellung beim Erkennen von Dyskalkulie
• Diskussion über schulische Hilfsangebote
• typische Fehlerbilder
• Besprechung von Anschauungsmaterialien
• Missverständnisse und Fehlvorstellungen mathematischer Sachverhalte bei rechenschwachen Kindern
anhand ausgewählter Beispiele der Grundschulmathematik
• Berichte aus der Praxis der Dyskalkulie-Therapie sowie Rubriken mathematische Spiele, Tipps zum
Üben für Eltern und anderes mehr.
Editorial der Ausgabe Nr. 6:
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
wir, die Herausgeber von Kopf und Zahl, sind bereits
seit vielen Jahren in der Lehrerweiterbildung tätig und in
Folge dieser Tätigkeit kamen wir vor nunmehr drei Jahren
und sechs Ausgaben zu dem Schluss, dass ein Journal wie
Kopf und Zahl hilfreich sein könnte, um verschiedene
Aspekte rund um den Problembereich Dyskalkulie bzw.
rechenschwache Kinder im Mathematikunterricht zu
erörtern. Der erheblich zu nennende Zuspruch, den dieses
Journal bisher erfahren hat, verrät, dass wir mit diesem
Beschluss nicht ganz falsch lagen.
Wir wünschen uns, damit den Blick für die Probleme
rechenschwacher Kinder und Jugendlicher zu schärfen
und es Schulen zu erleichtern, Rechenschwäche zu erkennen
und Erkenntnisse hierüber in eine geeignete
Förderplanung zu integrieren. In diesem Sinne versuchen
wir, zentrale Überlegungen zur Gesamtproblematik
Rechenschwäche/Dyskalkulie wie auch zur Prävention
von Rechenschwäche und zur Wissensvermittlung im
Mathematikunterricht so vorzustellen, dass sich möglichst
viel davon im Rahmen dessen, was an schulischer Hilfe
möglich ist, umsetzen lässt.
Wer darüber hinaus tiefer in die Materie einsteigen will,
weitere Unterstützung sucht oder Diskussionsbeiträge
beisteuern will, findet in dem Verein für Lerntherapie
und Dyskalkulie e.V. einen zuverlässigen Ansprechpartner.
Mit freundlichen Grüßen wünschen wir viel Freude und
Erkenntnis beim Lesen.
Inhaltsverzeichnis Ausgabe Nr. 6:
• R.Wieneke, Zentrum zur Therapie der Rechenschwäche, Berlin
Frühindikation und Prävention von Rechenschwächen
im Erstklassenunterricht.
Überlegungen zu einem dyskalkulieprotektiven Förderunterricht
• Wolfgang Hoffmann, Mathematisch Lerntherapeutisches Zentrum, Dortmund
„Du solltest doch geteilt rechnen!” „Hab` ich doch!“
• Katja Rochmann, Osnabrücker Zentrum für mathematisches Lernen,
Die Subtraktion – ein Buch mit sieben Siegeln
• Katja Rochmann, Osnabrücker Zentrum für mathematisches Lernen,
Qualitative Diagnostik – eine Basis für Förderpläne
• Klaus Boerner, BIB Förderkonzept Mathematisches Denken,
Was ist Förderdiagnostik?
Zu den Inhaltsverzeichnissen der früheren „Kopf und Zahl“-Ausgaben Nr. 1 - Nr. 5